Chronik 45 - Schweinswale

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Chronik 45


Chronik XVIII 2018 Beobachtungen und Meldungen

Dienstag den 27. März 2018 Vortragsnachmittag Schweinswale in Bremerhaven

Jan Herrmann per e-mai:

Wir veranstalten Anfang April erneut die Wilhelmshavener Schweinswaltage.  Damit wollen wir die regionale Bevölkerung auf das Naturschauspiel aufmerksam machen, das im Frühjahr an der Küste stattfindet. Alle Informationen zu dem umfassenden Programm finden Sie unter www.schweinswaltage.de.

Auf das Ereignis hat   am 12. März auch  Richard Czech  Nationalparkverwaltung  Nds. Wattenmeer Virchowstr. 1  D 26382 Wilhelmshaven  hingewiesen. http://www.schweinswaltage.de/


Hinweis:  Der Tag des Ostseeschweinswals wird  am 26. Mai 2018 stattfinden.

Schweinswal im Flensburger Hafen  Foto Gert Helmus 2012




Sonnabend den 24. März 2018  Entsorgung der Kadaver nach der Massenstrandung in der Hamelin – Bay  Südwest  Australien

Freitag den 23. März 2018 Sechs Grindwale haben überlebt

Wie  BBC News  mitteilt haben 6 Indische Grindwale die gestrige Strandung  in der Bucht Hamelin – Bay ca. 300 km südlich von Perth überlebt; 140 sind während der Nacht gestorben. Die Überlebenden wurden mit „schwerem Gerät“ an eine andere Stelle der Bucht gebracht und dort von Schwimmern ins offene Meer begleitet. Allerdings musste ein Wal  euthanasiert werden, da bei  ihm keine reellen  Überlebenschancen  bestanden hätten.

An gleicher Stelle sollen  exakt vor neun Jahren  mehr als 70 Indische Grindwale gestrandet sein. Das würde für  eine Mischung aus ungünstigen Strömungsverhältnisse durch  Tide und Wind sowie für eine Bodentopographie sprechen, mit der  die Grindwale  nicht zurecht kamen. Auch die Erkrankung eines oder mehrerer Individuen der Gruppe z.B. durch eine Virusinfektion,durch  Bakterien  oder durch Parasiten käme als Strandungsursache in Frage.   Spekuliert  wird  über  die Belastung  durch den von Menschen verursachten Lärm,  aber auch  ein Seebeben M 2,6 am 16. März 160km östlich  in einer Tiefe von 10km wird in Betracht gezogen. Eine Theorie mit Hinweisen  auf eine Anomalie des Magnetfeldes ev. in Verbindung mit Sonnenfleckenaktivitäten gibt es bisher nicht.

So sollte man erst einmal  das Ergebnis der veterinär – pathologischen Untersuchung abwarten, bevor weitere Mutmaßungen zur Strandungsursache diskutiert  werden.  Wahrscheinlich  können  nur einige Walkadaver exakt untersuchen werden.  Die Entsorgung der übrigen Wale  dürfte eine  logistische Herausforderung  darstellen.


Donnerstag den 22. März 2018  KN  dpa RND: Mehr als 150 Indische Grindwale bei Perth/Australien gestrandet

Am Donnerstag den  22. März um 5h50 Ortszeit  haben Fischer in der Hamelin – Bay in der Nähe der Stadt Augusta eine Walstrandung gemeldet. Danach  hat die australische Fischereibehörde bekanntgegeben, dass in der Bucht einem bekannten Urlaubsort mehr als 150 Indische oder Kurzflossengrindwale engl.  short –finned pilot whales franz:  Globicéphale tropical  Globicephala macrorhynchus (Gray, 1846)  gestrandet sind. Die Hälfte der Grindwale sei noch am Leben,  genügend Experten und Helfer seien vor Ort, die versuchten sie wieder in tieferes Wasser zu bringen. Es wurde Hai - Alarm ausgelöst und die Bucht gesperrt, da  man befürchtet, dass die Kadaver Haie anlocken könnten.

Foto KN RND dpa


Indische Grindwale Mutter und Kalb Globicephala macrorhynchus (Gray, 1846) im Süden von Teneriffa  Canarische Inseln Esp.  April  2010


Mittwoch den 21. März 2018  shz:  Neues Warngerät schützt Wale vor Fischernetzen



Montag den 19. März 2018  GEOMAR – Helmholtz – Zentrum für Ozeanforschung Kiel Ozeanversauerung: Heringe könnten von veränderter Nahrungskette profitieren Studien zeigen komplexe Wirkung von Kohlendioxid auf Fischbestände

19.03.2018/Kiel. Die Larven vieler Fischarten reagieren empfindlich auf Ozeanversauerung – das konnten Studien bereits zeigen. Hervorgerufen wird die Versauerung von großen Mengen Kohlendioxid (CO2), die von der Atmosphäre ins Meerwasser gelangen. Dieses CO2 beeinflusst aber auch das Nahrungsangebot für die Larven. Wie sich beide Effekte kombiniert auf den Fisch-Nachwuchs auswirken können, haben Forscherinnen und Forscher des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel an Heringslarven untersucht. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Nature Ecology and Evolution

Um die Reaktion der jungen Heringe auf die  Ozeanversauerung zu testen, ließ ein internationales Team um Dr. Michael Swaat sie in einem vollständigen Nahrungsnetz unter heutigen und zukünftigen CO2-Bedingungen aufwachsen. Dafür nutzte es die Kieler KOSMOS Offshore-Mesokosmen, die 2013 für einen Langzeitversuch im schwedischen Gullmarsfjord verankert waren. In den Mesokosmen mit erhöhten CO2-Konzentrationen trat die natürliche Algenblüte zwischen Februar und Juni verstärkt auf. „Dadurch vermehrte sich auch das tierische Plankton besser und von diesem erhöhten Nahrungsangebot profitierten dann die Heringslarven“, erklärt Dr. Michael Sswat. Sechs Wochen nach dem Schlupf hatten so fast 20 Prozent mehr Heringslarven unter zukünftigen als unter heutigen CO2 Bedingungen überlebt.

Aus: Sswat, M., M. H. Stiasny, J. Taucher, M. Algueró-Muñiz, L. T. Bach, F. Jutfelt, U. Riebesell, C. Clemmesen (2018): Food web changes under ocean acidification promote herring larvae survival. Nature Ecology & Evolution.  http://dx.doi.org/10.1038/s41559-018-0514-6


Montag den 19. März 2018 Seit Januar keine Schweinswaltotfunde

Wie der zuständige Seehundjäger auf telefonische Nachfrage berichtet, gab es glücklicherweise bisher keine Totfunde von Schweinswalen zwischen Schleimünde und dem Anteil der Flensburger Förde der zu der BRD gehört trotz der heftigen Stürme mit teilweise 9 Bft. aus östlichen Richtungen. Möglicherweise liegt es daran, dass der Heringszug (Clupea harengus Linnaeus, 1758 ) auf Grund der niedrigen Temperaturen noch nicht voll  eingesetzt hat und sich deshalb z. Zt. nur wenige Schweinswale in der Kieler Bucht aufhalten.


Montag den 19. März 2018 Volvo Ocean Race 2017 -2018

Delphinschule an der Ostküste Neuseelands gesichtet und fotographiert vom Team der AkzoNobel
Einen Tag nach dem Start zur 7. Etappe des Volvo Ocean Race in Auckland NZL werden Delphine von Bord der AkzoNobel gesichtet und fotografiert.  Es handelt sich soweit auf dem Foto erkennbar  um Delphinus delphis Linnaeus, 1758;

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